Alle Artikel

Abschlussarbeit Mediengestalter

Vorstellung der Abschlussarbeit mit Tipps und Links

Bei der Abschlussarbeit zum Mediengestalter Digital gestaltet und programmiert der Auszubildende unter anderem in 40 Stunden Prüfungsdauer im Betrieb eine lauffähige Website zu einem vorgegebenen (fiktiven) Unternehmen. Auch unser ehemaliger Auszubildender Felix durfte sich dieser Aufgabe stellen. In diesem Blog-Post berichtet er von seiner Abschlussarbeit und gibt Einsicht in seine Arbeit als Mediengestalter Digital und jetziger Web-Entwickler in Festanstellung.

Felix, das hört sich ja erstmal nach viel Arbeit an, so eine Abschlussprüfung. Was wurde genau von dir gefordert?

Bei der Abschlussprüfung, wie auch bei jeder anderen Prüfung im Rahmen der Ausbildung, bekommt man sehr genau gesagt was zu tun ist. Mit den Lehrern in der Berufsschule bespricht man alle relevanten Themen, sodass man gut vorbereitet in die Prüfungen gehen kann. Die Besonderheit bei der praktischen Abschlussprüfung ist, dass diese vor allem Kompetenzen abfragt die man im Rahmen seiner Arbeit beim Arbeitgeber lernt. Bei meiner speziellen Aufgabenstellung sollte ich zwei Unterseiten einer Website für ein Reisebüro erstellen. Die Startseite und eine Seite, die die Highlight-Angebote des Reisebüros zeigt. Der Inhalt dieser beiden Seiten ist vorgegeben, die Gestaltung ist einem selbst überlassen und ist auch der Teil, der schlussendlich bewertet wird. Natürlich wird bei der Bewertung auch darauf geachtet, dass die Website ordentlich programmiert ist.

Nach welchen Kriterien wird die Gestaltung der Abschlussarbeit bewertet?

Da Gestaltung auch vom Geschmack der jeweiligen Person abhängt, werden im Rahmen einer solchen Prüfung Kriterien definiert, anhand derer die Gestaltung bewertet werden kann. Da bestimmte Teile, wie Bilder und das Logo, vorgegeben waren (meistens der Fall), ist es die Aufgabe des Mediengestalters daraus ein stimmiges Konzept zu machen, welches für ein normales, mittelständiges Unternehmen passt. Zusätzlich werden weitere Kriterien definiert wie zum Beispiel die Benutzung eines Farbleitsystems, oder einer leserfreundlichen, klaren Typografie.

Hast du deine Website online veröffentlicht?

Ja, die erstellte Website ist hier (Link: http://ap.felixhaeberle.de/) online verfügbar. Ich habe meine Arbeit zudem auf GitHub als Open Source Projekt veröffentlicht, wo man den kompletten Code einsehen und damit weiterarbeiten kann.

Edit: Leider hat der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) die Veröffentlichung im Rahmen eines Open Source Projekts untersagt, da die mitgelieferten Medien nicht für die Benutzung Dritter verfügbar gemacht werden dürfen.

Mit welchen Tools oder Techniken hast du die Website gebaut?

Ich habe die Website aufgrund der kurzen Zeit von 40 Stunden statisch gebaut, das heißt ohne ein aufwendiges Content-Management-System darunter aufzubauen. Folgende Tools und Techniken habe ich dabei eingesetzt:

Tools:

  • Visual Studio Code – Tool zur Programmierung der Website
  • Adobe Photoshop – Tool zur Bildbearbeitung
  • Adobe Illustrator – Tool zur Vektorbearbeitung
  • Google Chrome – Browser

Techniken:

  • HTML, CSS, JavaScript (Programmier-/Skriptsprachen)
  • SASS, ES6, Gulp, Git (Hilfsmittel)

Was davon war Teil deiner schulischen Ausbildung?

In der Schule geht man den klassischen Weg zum Mediengestalter Digital (siehe Lehrplan). Unter anderem erlernt man die Bildbearbeitung, den Umgang mit Vektorprogrammen und das Programmieren einfacher Websites (u.v.m.). Viele Themengebiete werden in der Schule jedoch nur angeschnitten, da die Ausbildung vor allem im Betrieb stattfindet. Die Präsenzzeit in der Schule ist daher auch nicht so viel wie die im Betrieb. Es ist deshalb naheliegend, dass man die Zeit im Betrieb für die eigene Fortbildung nutzen soll, um die Arbeit eines Mediengestalters in realer Anwendung zu erlernen. Aus diesem Grund rate ich jedem angehenden Mediengestalter seinen Betrieb vorausschauend zu wählen, da es in der Ausbildung sehr breit gefächerte Aufgabengebiete gibt und der Ausbildungsbetrieb großen Einfluss darauf hat, was ich als Auszubildender intensiv lernen und vertiefen kann.

Wie findet das Lernen im Betrieb statt?

Das Lernen im Betrieb richtet sich nach dem betrieblichen Ausbildungsplan. Einerseits gibt es natürlich den Ausbildungsbeauftragten und die Arbeitskollegen die einem helfen, wenn man Hilfe braucht. Andererseits ist die Ausbildung im Betreib auch oft ein autodidaktischer Prozess, d.h. man bringt sich selbst etwas bei. In der heutigen Zeit geht das einfacher denn je, da wir das Internet zu Verfügung haben, welches uns dabei unterstützt.

Da es unzählige Internetseiten gibt, die ähnliche oder gleiche Informationen zu einem Thema bieten, habe ich euch meine wichtigsten Links mitgebracht:

Gibt es sonst noch was zu sagen?

Die Abschlussprüfung hat Spaß gemacht und war ein schöner Abschluss der Ausbildung.

Falls wer mehr über die Ausbildung zum Mediengestalter (Digital) oder auch zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) erfahren will, dem empfehle ich weiterhin unseren Blog zu lesen.

Fünf fantastische Gründe dafür, in einer Digitalagentur zu arbeiten

Wir suchen! – Unsere Stellenangebote

Alle Artikel

Neuen Kommentar schreiben